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Einführung von Studiengebühren
Ereignisse an der Uni Münster Drucken
Mittwoch, 20. Juni 2007

Einführung von Studiengebühren an der Uni Münster:

19. April 2006: 2.000 Studierende besuchen den Senat, Senat tagt, Studiengebühren werden nicht eingeführt
17. Mai 2006: Studierende verhindern im Senat Abstimmung für Studiengebühren, Besetzung des linken Schlossflügels, 12 Tage später räumen die Studierenden das Schloss, Studierende sagen: "Fortsetzung folgt!"
17. Januar 2007: Studierende stürmen Senat.
20. Januar 2007: Senat tagt auf ehemaliger Raketenbasis in Handorf, Senat lehnt sofortige Einführung allgemeiner Studiengebühren ab, Gebührenkommission wird eingerichtet
22. Februar 2007: Kommission lehnt Studiengebühren mit 6 zu 6 Stimmen ab.
14. März 2007: Einführung von Studiengebühren in Höhe von 275 € zunächst für 2 Jahre mit 12:11 Stimmen im Senat entschieden. 

16. Juni 2007: Vollversammlung beschließt Studiengebührenboykott.  

 
Breites Bündnis gegen Studiengebühren für den 14. März Drucken
Montag, 12. März 2007
Um Videoaufruf anzusehen, bitte auf Flyer klicken
Der AStA der Uni Münster ruft alle Menschen auf, sich am 14. März an einer gemeinsamen Demonstration gegen Studiengebühren, Bildungs- und Sozialabbau zu beteiligen. Es geht um 14 Uhr am Hauptbahnhof los. Ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Parteien und anderen Initiativen unterstützt den Aufruf. Die Ver.di Jugend hat dies zum Anlass genommen, heute in einer Pressemitteilung an den Senat der Uni Münster zu appellieren, die "Leuchtturmstellung der Uni Münster nicht leichtfertig aufzugeben". Weitere UnterstützerInnen können sich an den AStA unter Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst wenden.
Den Aufruf und weitere ausführliche Informationen findet ihr hier.


Ereignisse an der Uni Münster:

19. April 2006: 2.000 Studierende besuchen den Senat, Senat tagt, Studiengebühren werden nicht eingeführt
17. Mai 2006: Studierende verhindern im Senat Abstimmung für Studiengebühren, Besetzung des linken Schlossflügels, 12 Tage später räumen die Studierenden das Schloss, Studierende sagen: "Fortsetzung folgt!"
17. Januar 2007: Studierende stürmen Senat
20. Januar 2007: Senat tagt auf ehemaliger Raketenbasis in Handorf, Senat lehnt sofortige Einführung allgemeiner Studiengebühren ab, Gebührenkommission wird eingerichtet
22. Februar 2007: Kommission lehnt Studiengebühren mit 6 zu 6 Stimmen ab
14. März 2007: Uni Münster ist letzte gebührenfreie Bastion, Senat will endgültig entscheiden+++Einführung von Studiengebühren?
 
"Hart aber Fair" - Topbesetztes Podium Drucken
Sonntag, 25. Februar 2007
So etwas kommt so schnell nicht wieder. Am Dienstag, den 27. Februar um 18.00 Uhr wird im Hörsaal H1 der Universität Münster am Hindenburgplatz/Bäckergasse eine Podiumsdiskussion stattfinden - unter anderem mitdiskutieren wird Rektorin Ursula Nelles höchstpersönlich. Auf dem Podium werden die aktuellen Hochschulreformen im Allgemeinen und die drohende Einführung von Studiengebühren an der Uni Münster im Besonderen Thema sein. Dabei werden sich StudiengebührengegnerInnen als auch BefürworterInnen verbal gegenüberstehen.

Der Abend des 27. Februar verspricht spannend zu werden. Die Offene Uni Münster und der AStA der Uni Münster laden alle Bürgerinnen und Bürgerinnen dazu ein an der Veranstaltung teilzunehmen. Es diskutieren unter anderem die Professorinnen und Prosessoren Peter Grottian (FU Berlin) und Ursula Link-Heer (Uni Wuppertal), sowie Jochen Dahm (ehem. Geschäftsführer des Aktionsbündnis gegen Studiengebühren ABS).



 
Senat vertagt Entscheidung über Studiengebühren Drucken
Montag, 22. Januar 2007

Am Samstag, den 20. Januar 2007 haben Studierende einen Etappensieg im Kampf gegen Studiengebühren errungen.

An diesem Samstag morgen um 6:30 fanden sich ca. 350 Studierenden am AStA-Gebäude ein und fuhren mit Bussen nach Handorf zur ehemaligen Raketenabschussbasis, auf dessen Gelände der Senat unter Polizeischutz tagte. Insgesamt kamen ca. 600 Studierende mit Bussen, Autos und per Fahrrad zur Demo und gaben ihren Unmut über die undemokratischen Verhältnisse und die Ideen des Rektorats kund.

Polizisten aus 4 Städten in NRW schützten mit einem Großaufgebot die Sitzung und agierten teilweise mit übertriebener Gewalt. So wurden einige Studierende, die sich dem Zaun genähert hatten, mit Pfefferspray eingedeckt. Danach wurden Sprüche laut a la "Die Mauer muss weg". Generell waren die Proteste von studentischer Seite aus friedlich, weshalb wir uns auch nocheinmal gegen die Eskalationen des Rektorats wehren. Sich auf einem ehemaligen Militärgelände hinter hunderten Polizisten zu verschanzen, statt sich der Öffentlichkeit wie von den Studierenden gefordert zu stellen, zeugt von einer großen Unsicherheit des Rektorats an ihrem eigenen Konzept.

Vom Konzept des Rektorates sind auch die Senatorinnen und Senatoren der Uni Münster nur zum Teil überzeugt. Dort können wir noch maßgebliche Überzeugungsarbeit leisten - genauso wie in der Münsteraner Bevölkerung. 

Vorerst wird es keine geben. Damit das auch so bleibt, benötigen wir ein breites Bündnis. Der Senat hat in seiner Sondersitzung den Antrag der Rektorin auf sofortige Einführung von Studiengebühren abgelehnt! Statt dessen wird nun eine Kommission eingeführt, welche untersuchen soll, wie man die Lehre mit und ohne Gebühren verbessern könnte. Das Problem? Parallel wird hinter verschlossenen Türen über eine mögliche Gebührenordnung gesprochen, damit, falls nötig, eine Einführung von Studiengebühren zügig vonstatten geben kann.

Wir fordern weiter, das alle interessierten Studierenden zu den Senatssitzungen zugelassen werden und sich das Rektorat und der Senat klar sozial aussprechen für freie Bildung an der Universität Münster. Unser Protest geht auf jeden Fall weiter! Wir treffen uns regelmäßig in der Frauenstraße 24. Unter Termine ( ! ) findest du mehr...

Nächste Termine:

Senatssitzung am 7. Februar 2007 um 16.00 Uhr (Senatsraum im Schloss)

!!Entscheidung des Senates über Studiengebühren -  am 14. März 2007 um 16.00 Uhr (Senatsraum im Schloss)

 
Senat goes Handorf Drucken
Freitag, 19. Januar 2007
SENATSSITZUNG IN HANDORF am Samstag, den 20. Januar 2007 um 8 Uhr morgens

Wie Euch sicherlich schon bekannt ist, hält der Senat der Universität Münster hält am Samstag, den 20. Januar 2007 um 8.00 Uhr auf dem Gelände des Technischen Hilfswerks (Kötterstraße , 48157 Münster) in Handorf eine Sitzung ab. Sein Ziel ist es Studiengebühren abzustimmen. Der AStA der Universität Münster befürchtet, dass es zu einer Abstimmung FÜR Studiengebühren kommen wird. Der Senat ist unabhängig von der Anzahl der anwesenden Senatorinnen und Senatoren beschlussfähig.

Wir laden Euch nach Handorf ein, um dort friedlich gegen das undemokratische Verfahren, das Senat und Rektorat gewählt haben, zu demonstrieren und ein Zeichen für freie und kostenlose Bildung zu setzen. Demokratie findet nicht auf abgelegenen Übungsplätzen statt!
Kommt deshalb nach Handorf. Ihr könnt wählen:

Stadtbusse:
Abfahrt 5.55 Uhr (N83) am Bussteig A, Ankunft 6.11 Uhr Haltestelle Kötterstraße
Oder
Abfahrt 6.35 Uhr (N83) am Bussteig A, Ankunft 6.51 Uhr Haltestelle Kötterstraße

Sonderbusse: (organisiert von der Fachschaft Pädagogik und Geschichte sowie vom AStA)
Abfahrt 6.40 Uhr vom Schlossplatz

Nimm Dein eigenes Auto...Bildet Fahrgemeinschaften! Nehmt das Fahhrad!
Wegbeschreibung: B51 Richtung Warendorf / Panzerstraße links abbiegen Richtung Lützow-Kaserne / vor den rot-weißen Wegepfählen am Straßenrand rechts abbiegen.

Wir freuen uns darauf mit Euch für eine freie, kostenlose Bildung und eine demokratisch organisierte Hochschule zu demonstrieren. Wir sehen uns in Handorf.

Hintergrund:

Der Senat der Universität Münster hat am Samstag, den 20. Januar 2007 um 8.00 Uhr auf dem Gelände des Technischen Hilfswerks (Kötterstraße , 48157 Münster) in Handorf tagen zu wollen. Nach Informationen, die dem AStA vorliegen hat der Senatsvorsitzende Prof. Janbernd Oebbecke zur „außerordentlichen Sitzung“ eingeladen. „Der Senat ist auf dieser Sitzung unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig“, schreibt Oebbecke. Weiterhin schreibt er: „Ich hoffe deshalb, Ihnen am Samstag einen Verfahrensvorschlag machen zu können, der sicherstellt, dass gerade auch die Gegner von Studienbeiträgen ein Interesse am Zustandekommen und am ordnungsgemäßen Ablauf der Sitzung haben.“ Das ist aber leider nicht der Fall.
 
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