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Donnerstag, 13. März 2008 |
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Am 14. März hat der Senat der Universität Münster, auf Grundlage des "Hochschulfinanzierungsgerichtigkeitsgesetzes" der NRW-Landesregierung, allgemeine Studiengebühren in Höhe von 275€ eingeführt - und das trotz heftigen Protesten von Gewerkschaften, ParteivertreterInnen, Hochschulmitgliedern - und allen voran, tausenden Studierenden, die versuchten mit guten Argumenten das Ruder noch herumzureißen und sogar den Senat stürmten. Leider starb die freie Bildung an der Universität Münster trotzdem. Diesem Misstand und um den 1800 Studierenden zu gedenken, die seit der Einführung von Studiengebühren ihr Studium beendet haben, wollen wir uns auf dem Schlossplatz versammeln und 1800 Kerzen entzünden.
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Sonntag, 16. Dezember 2007 |
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Die Vorbereitungen für einen Boykott zum Sommersemester sollen beginnen, nachdem bei der Urabstimmung mehr als 50% den Boykott wollten.
Deswegen findet am Montag um 17.00 ein Aktiventreffen in der Brücke statt. Es wäre toll, wenn ganz viele Leute kommen würden.
Falls ihr gerne mithelfen wollt, aber nicht kommen könnt, gibt es hier ein Formular, in dem ihr eintragen könnt, was ihr tun wollt (z.B Flyer verteilen, in Vorlesungen den Boykott erklären usw.) Einfach im AStA abgeben, dann schreiben wir euch eine Mail, wenn entsprechende Aufgaben anliegen..
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Dienstag, 30. Oktober 2007 |
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Vor einem halben Jahr musste bereits die Offene Uni Bonn ihre Internetadresse (www.offene-uni-bonn.de) abgeben. Die Begründung: sie verstoße gegen die Namensrechte der Uni Bonn.
Noch schlimmer ergeht es jetzt allerdings der Offenen Universität aus Gelsenkirchen. So hat die Organisation, die kostenlose und unabhängige Bildung für breite Schichten anbietet, vor kurzem Post aus dem Ministerium von Innovationsminister Pinkwart bekommen. Darin wurden sie unter der Androhung von 500.000€ (in Worten: Fünfhunderttausend Euro) Strafe dazu aufgefordert, ihren Namen zu ändern. Die Bezeichnung "Offene Universität" verstoße gegen das Landeshochschulgesetz.
Wir, die Offene Universität Münster, haben zwar noch keine Post aus Düsseldorf bekommen, aber haben trotzdem kein Verständnis für diese Repressionsmaßnahmen. Schließlich haben sich die Offenen Universitäten zum Ziel gemacht freie und offene Bildungsangebote bereitzustellen die an den Hochschulen des Landes mittlerweile - und gerade dank Minister Pinkwart - so nicht mehr zu finden sind. Eigentlich könnte man sich da doch glücklich schätzen, dass - wie so oft gefordert - soziale Angebote nicht mehr von staatlicher Seite sondern von Ehrenamtlichen getragen werden. Stattdessen möchte das Land scheinbar auch an dieser Stelle freie Bildungsangebote verhindern! Ob das an dem politischen Eintreten für freie Bildung auch an staatlichen Hochschulen liegt, kann man an dieser Stelle nur mutmaßen. Wir solidarisieren uns mit der Offenen Universität Gelsenkirchen und fordern von der Landesregierung, die dort geleistete Arbeit nicht zu zerstören, sondern zu unterstützen!
Nachtrag (18.11.): Die Offene Universität Gelsenkirchen musste sich mittlerweile in "Offene Akademie" umbenennen. Weitere Informationen auch auf ihrer neuen Homepage: www.offene-akademie.org
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Donnerstag, 08. November 2007 |
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Parallel mit der StuPa-Wahl vom 26-30. November findet eine Urabstimmung zu folgender Frage statt:
"Soll der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) damit beauftragt werden, einen Studiengebührenboykott zum Sommersemester 2008 durchzuführen?“
Einen neuen Boykottversuch halten wir weiterhin für sinnvoll. Der Studiengebührenboykott ist vielleicht die einzige Möglichkeit um Studiengebühren wieder abzuschaffen, wie wir gesehen haben, helfen uns die Gerichte nicht. Wenn die Urabstimmung positiv ausgeht (d.h. mind. 30% der Studierenden stimmen zu) wird der Boykott auch Aussicht auf Erfolg haben.
Außerdem hat das uFaFo es auch geschafft, die erforderlichen 2000 Unterschriften für die Urabstimmung innerhalb von 10 Tagen zu sammeln. Das Thema ist also immer noch aktuell und viele Studierende befürworten einen erneuten Boykottversuch.
Wir haben wenig zu verlieren - aber viel zu gewinnen. Deswegen stimmt mit "Ja"!
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Sonntag, 18. November 2007 |
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Die mittlerweile schon fast zum Bild vor dem Schloss gehörende Skulptur der Offenen Uni "The Brain" (mehr Infos HIER) muss weg. Deshalb könnt ihr sie jetzt ersteigern - und zwar auf eBay. Klickt einfach HIER.
Die Skulptur entstand im Zuge des Versuchs des Boykotts allgemeiner Studiengebühren an der Universität Münster. Sie stand während der Freiluftausstellung „Münster Skulptur Projekten“ auf dem Gelände der Kunstakademie und der Universität Münster. Dort erregte „The Brain“ große Aufmerksamkeit unter den Besucherinnen und Besuchern der „Skulptur Projekte“. Das Gehirn aus Bauschaum war unter den BesucherInnen sehr beliebt und sorgte zeitweise für verwunderte Gesichter, weil es nicht im Programm der MSP stand. Fotos von „The Brain“ gingen um die ganze Welt.
Der Versuch, dem Innovationsminister NRWs, Andreas Pinkwart (FDP), das Gehirn während seines Kurzaufenthaltes an der Kunstakademie zu schenken, scheiterte an seiner Ablehnung. Seit dem schaut das Gehirn aus Bauschaum einer ungewissen Zukunft entgegen. Zuletzt wurde es von den BesucherInnen der Münsteraner Kirmes „SEND“ bewundert.
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Freitag, 08. Juni 2007 |
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Im Zuge des Boykottes werdet ihr euch vermutlich einige Fragen stellen, inwieweit eine Teilnahme am Boykott für euch negative Folgen haben könnte.
So wird mit ziemlicher Sicherheit seitens des Rektorats kolportiert werden, dass alle Studierenden, die an einem Studiengebührenboykott teilnehmen mit Exmatrikulation rechnen müssen. Dies ist allerdings nichts anderes als Panikmache, um zu verhindern, dass sich viele Studis am Boykott beteiligen...
Warum der Boykott tatsächlich absolut sicher ist, erfahrt ihr HIER.
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